Kanton Luzern: Der Gürtel muss enger geschnallt werden

Der Kanton Luzern rechnet für 2012 mit Mindereinnahmen von rund 80 Millionen Franken und stellt sich auf finanziell rauere Zeiten ein. Weil die Kosten steigen dürften, kündigt der Finanzdirektor an, das Budget nach Sparmöglichkeiten abzuklopfen.

Luzern zahle indirekt für die weltweite Finanz- und Währungskrise, heisst es in der Mitteilung der Staatskanzlei. Es gelte, den Kanton für finanziell rauere Zeiten zu rüsten. Der Kanton Luzern geht davon aus, dass die Gewinnausschüttung der Nationalbank um 60 Prozent oder 47 Millionen Franken kleiner ausfallen wird als ursprünglich angenommen. 31,5 Millionen Franken weniger wird Luzern vom Finanzausgleich erhalten; die Gründe liegen in der Wirtschaftskrise 2008 sowie in einer neuen Berechnungsart. Auf den Kanton kommen aber auch höhere Ausgaben zu. Die Staatskanzlei erwähnt die Hochschulen, die Sonderschulen und die Spitäler. Bei der Erarbeitung des Budgets 2012 sollen deshalb nach umfassenden Sparmöglichkeiten gesucht werden. Möglich ist auch, dass Projekte sistiert werden. Nicht angesetzt werden soll der Rotstift bei kostenneutralen Projekten und bei solchen, die der Effizienzsteigerung dienen.

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