Vier Reisebusse aus dem Verkehr gezogen

Die Luzerner Polizei führte zwei Carkontrollen durch. Vier Busse wurden stillgelegt, acht Chauffeure verzeigt. Zudem wurden mit einem in Spanien immatrikulierten Car innerhalb der Schweiz unerlaubte Binnentransporte durchgeführt.

Die Car-Grosskontrollen wurden vergangene Woche an zwei Abenden auf dem Gelände des Strassenverkehrsamtes Luzern in Kriens durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 25 Gesellschaftswagen kontrolliert.

Drei Busse und ein Gepäckanhänger wiesen massive technische Mängel auf. So waren unter anderem Fahrzeugaufhängungen und Lenkstangen ausgeschlagen oder Bremsen defekt. Die Fahrzeuge wurden stillgelegt und mussten bei einer Fachwerktstätte repariert werden. Die jeweiligen Reisegruppen konnten mit Ersatzbussen ihre Reise fortsetzen.
 
Bei vier Beanstandungen handelte es sich um Verstösse der Chauffeure gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung. Insgesamt wurden acht Fahrzeuglenker verzeigt. Die ausländischen Chauffeuren mussten jeweils Depositionen von mehreren hundert Franken hinterlegen.
 
Zudem wurden mit einem unverzollten und in Spanien immatrikulierten Car innerhalb der Schweiz unerlaubte Binnentransporte durchgeführt (Kabotage). Das Transportunternehmen musste ein Depot von mehreren tausend Franken für die hinterzogenen Einfuhrabgaben und die Busse leisten.

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