Sozialplan für Zusteller der "Zentralschweiz am Sonntag"

Die Zeitungszusteller, die durch die Einstellung der "Zentralschweiz am Sonntag" die Stelle verloren haben, erhalten eine Entschädigung. Diese richte sich nach der Betroffenheit des jeweiligen Zustellers, teilte die Gewerkschaft Syndicom mit.

Am 30. Juni war zum letzten Mal die "Zentralschweiz am Sonntag publiziert worden. An die Haushalte ausgeliefert worden war das Blatt von der Post-Tochter Presto Vertriebs AG.

Von der Einstellung der Sonntagszeitung seien hunderte Frühzusteller betroffen, teilte die Gewerkschaft Syndicom am Montag mit. Rund 330 Personen hätten eine Kündigung oder eine Änderungskündigung erhalten.

Die Lage der Betroffenen soll nun etwas aufgebessert werden. Die Verhandlungsdelegationen von Syndicom und Presto hätten einen Sozialplan ausgehandelt, teilte die Gewerkschaft mit. Dieser sehe eine Entschädigung in Form von Monatslöhnen vor. Die Entschädigung richte sich nach der Betroffenheit des jeweiligen Zustellers und nach der Zahl Arbeitsjahre.

Die Gewerkschaft Syndicom hatte bereits Mitte April im Namen der Zeitungsverträger von der Presto verlangt, dass Härtefälle vermieden werden. Die Personen, die Zeitungen in die Haushalte verteilten, arbeiteten im Niedriglohnsektor, erklärte sie damals. Ein Teil von ihnen übten noch eine andere Tätigkeit aus, seien aber auf den Zweitjob angewiesen. (sda)

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