Nur wenige unbeirrte Fasnächtler

Im Kanton Luzern ist der Schmutzige Donnerstag ruhig verlaufen. Nur wenige hundert Personen waren trotz des Fasnachtsverbots unterwegs, wie die Luzerner Polizei am Freitag mitteilte.

Die Polizei markierte am Schmutzigen Donnerstag insbesondere in der Stadt Luzern, wie hier beim Rathausplatz, Präsenz.

Weil wegen der Corona-Pandemie ein Veranstaltungsverbot gilt, ist jedes närrische Treiben im Kanton Luzern untersagt. Nachdem am Donnerstagmorgen zur Tagwache rund 100 Personen in der Luzerner Altstadt unterwegs gewesen waren, waren es am Abend rund 200, wie die Luzerner Polizei mitteilte. Das ist nur ein Bruchteil der Menschenmassen, die sich sonst ausgelassen durch die Gassen wälzen.

Die Polizistinnen und Polizisten hätten die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler angesprochen und ihnen die Covid-19-Bestimmungen erläutert, hiess es in der Mitteilung weiter. Die meisten seien den Anweisungen der Polizei gefolgt, in Einzelfällen seien Ordnungsbussen ausgestellt worden. Zwei Personen seien vorläufig festgenommen worden, weil sie alkoholisiert herumgepöbelt hätten.

Auch auf der Landschaft gab es einige unermüdliche Fasnächtlerinnen und Fasnächtler. In Hochdorf, Grosswangen und Willisau wurden Ansammlungen von der Polizei aufgelöst. sda

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