254 Covid-Zertifikate für Genesene gesperrt

Im Rahmen verschiedener Stichproben hat die Dienststelle Gesundheit und Sport festgestellt, dass sich Personen mit falschen Angaben ein Covid-Zertifikat verschafft haben. Die Überprüfung hat ergeben, dass möglicherweise bis zu 254 Personen, die im Kanton Luzern wohnhaft sind, unberechtigterweise ein Covid-Zertifikat erhalten haben.

254 Covid-Zertifikate für Genesene wurden vorsorglich gesperrt. Symbolbild: Pixabay

Die vorsorgliche Sperrung der 254 Covid-Zertifikate wurde umgehend veranlasst, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. Die betroffenen Personen werden bis heute Donnerstagabend informiert.

Genesene Personen können ein Covid-Zertifikat erhalten, wenn die Covid-Erkrankung durch einen positiven PCR-Test bestätigt wurde und nicht länger als 180 Tage zurückliegt. Das Covid-Zertifikat kann unter diesen Voraussetzungen über ein Onlineformular des Bundes beantragt werden. Die Zustellung erfolgt danach direkt über den Bund in Papierform per Post.

In Einzelfällen erfolge die Bearbeitung dieser Gesuche jedoch nicht nur über den Bund, sondern zusätzlich auch über den Kanton. Dies sei dann der Fall, wenn im Rahmen eines Datenabgleichs in der Bundes-Software keine 1:1-Übereinstimmung der Informationen vorliege, die beim Ausfüllen des Onlineformulars angegeben wurden. Die Gesuche würden in diesem Fall von der Dienststelle Gesundheit und Sport individuell bearbeitet, schreibt die Staatskanzlei. Das betreffe lediglich rund 0,8 Prozent der Covid-Zertifikate für Genesene im Kanton Luzern. Im Rahmen einer solchen Überprüfung sei die Dienststelle Gesundheit und Sport nun auf Fälle gestossen, bei denen sich Personen mit falschen Angaben ein Zertifikat verschafft hätten. pd

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