Fünf Prozent weniger Behandlungsfälle in Luzerner Spitälern

Die Spitäler im Kanton Luzern haben im vergangenen Jahr 60'600 stationäre Behandlungsfälle gezählt - fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Bei zwei Prozent aller Fälle war Covid-19 diagnostiziert worden.

Die Luzerner Spitäler verzeichneten im vergangenen Jahr weniger Fälle.

Der Rückgang der Fälle sei darauf zurückzuführen, dass die Spitäler und Kliniken im Frühling 2020 wegen der Coronapandemie auf nicht dringend angezeigte Eingriffe und Therapie verzichten mussten, teilte die Luzerner Statistikbehörde Lustat am Montag mit.

Alle Luzerner Kliniken - ausgenommen das Geburtshaus Terra Alta und die Neurorehabilitationsklinik Cereneo - verzeichneten laut Lustast eine Reduktion der Behandlungsfälle. Auch die Pflegetage gingen um vier Prozent auf knapp 487'000 Tage zurück.

In den Akutspitälern betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer unverändert 5,3 Tage. Die psychiatrischen Kliniken und das Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ) verzeichneten weniger, dafür deutlich längere Spitalaufenthalte. Das SPZ führe dies Zunahme auf längere Hospitalisierung beatmeter Patienten zurück. sda

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