Die vier Elemente musikalisch gesehen

«D'MGH im Elemänt» – unter diesem Titel präsentierte die Musikgesellschaft Hildisrieden am Wochenende ihre Jahreskonzerte. Die musikalische Leitung hatte Peter Stadelmann.

Bereits im Eröffnungsstück ­«Through­ the Flames» kamen vier Solisten zum Einsatz: Marina Büchler (Flügelhorn), Martin Troxler (Es-Horn), Stefan Barmet und Stephan Schneider (Euphonium). Das ruhige Stück «Aristotle's Air» war dem griechischen Philosophen und Naturforscher Aristoteles, der die Vier-Elemente-Lehre vertrat, gewidmet. 

Bassposaunist André Schmid trat als «Marlboro Man» im langen, dunklen Mantel und mit Hut auf und spielte souverän als Nichtraucher das gleichnamige Stück im Swing-Stil.Denjenigen, die im November 2014 die SRF-Sendungen «Kampf der Orchester» mitverfolgt haben, kam der «Kosakentanz» («Cossack Fire Dance») sofort bekannt vor. Die BML Talents mit zwei Mitgliedern der MGH spielten dort in der Finalsendung das gleiche Arrangement. Besonderen Unterhaltungswert hatte die «Luftballon Polka» von Franz Sprenzinger, bei der der Perkussionist Markus Banz als «Ballonvertätscher» amtete. Die Schläge auf der Fusspauke ersetzte er durch gezielt zum Platzen gebrachte Luftballons. 

Märchen aus 1001 Nacht

Das Hauptwerk des Konzerts, «Der Magnetberg», ist dem 41-jährigen Schweizer Mario Bürki zu verdanken. Es basiert auf einem Märchen aus 1001 Nacht, das Moderator Markus Estermann im von der MGH musikalisch untermalten Prolog erzählte. Weitere Feuer-, Wasser-, Luft- und Erdenwerke wie «Break the Wave» und «Summer Winds» bereicherten das musikalische Spektrum. Bei diesen beiden Stücken wurden die «Brassinis+», der Nachwuchs, in die Reihen der MGH integriert. 

«Set Fire to the Rain» von Adele und «In the Stone» der Gruppe Earth, Wind and Fire waren Vertreter von Pop, Funk und Soul. Die Zugaben, der Marsch «Feurig Blut» und der mit ein bisschen Melancholie gefärbte «Böhmischer Traum», kamen sehr gut an.

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