Bruno Burri folgt auf Ralf Wandel

Im Präsidium von «Kultur i de Braui» gibt es einen Wechsel. Der Verein mit seinem vielfältigen Programm ist aus Hochdorf nicht wegzudenken.

Ralf Wandel (rechts) übergab nach 15 Jahren Präsidium sein Amt an Bruno Burri.
 

Der Verein «Kultur i de Braui» ist mit seinem vielfältigen Programm aus Hochdorf nicht mehr wegzudenken. Mit seinem umfangreichen Angebot von acht bis zehn Anlässen im Herbst sowie im Frühling, bereichert er die Kleinkultur im Seetal wesentlich und trägt einen Teil zur Kulturlandschaft des Kantons Luzern bei.

Die vergangenen 15 Jahre hat Ralf Wandel den Verein präsidiert und geprägt. Galt es ein Problem zu lösen oder trat Unvorhergesehenes ein, stand er seinen Team-Kolleginnen und -Kollegen im Vorstand stets zur Seite. Er hat kaum je eine Vorstellung verpasst und sich durch weit über 150 Vorstellungen kulturell bereichern und inspirieren lassen. Mit der Aufzählung einiger Höhepunkte war seine Freude an der erlebten «Kultur i de Braui» an der Generalversammlung von Anfang November deutlich zu spüren.

Bruno Burri übernimmt künftig die präsidialen Belange des Vereins und betreut weiterhin das Ressort «Kindertheater». Das Ressort «Klassik» geht von Lea Bischof an Cecilia Albrecht, und «Lesungen» von Catherine Schwarz an die neue Bibliothekarin Claudia Medici. Die übrigen Ressorts bleiben im Vorstand unverändert. «The stage is yours», mit diesen Worten übergab Ralf Wandel den Stab an seine «Truppe», wie er sie anlässlich der 27. GV nannte.

Mit einem Kunstwerk aus der Werkstatt des Hochdorfers Walter (Fladi) Frey, selbst jahrelanges Mitglied des Kulturvereins, gelang es dem Vorstand, Wandel zu überraschen: Ein Scheinwerfer wirft seinen leuchtenden Strahl durch ein «Danke Präsi – 15 Johr i de Braui». Die anschliessende Vorstellung des poetischen Kabarettduos «schön&gut» mit ihrem aktuellen Programm «Aller Tage Abend» war ein Wortfeuerwerk besonderer Güte und rundete die GV ab. Zur noch grösseren Überraschung war der Rücktritt Wandels sogar in ihr Programm eingeflochten und am Schluss überreichten «schön&gut» dem scheidenden Präsidenten auf der Bühne einen Blumenstrauss in Worten. Ein unvergesslicher Abschluss. (rw)

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