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Ein Tag für die Vorstösse – und ein Berg, der kaum kleiner wird

Der dritte und letzte Tag der Oktobersession gehörte vollständig den parlamentarischen Vorstössen. Vorstösse sind das wichtigste Werkzeug von uns Kantonsratsmitgliedern. Mit Motionen verpflichten wir die Regierung zu einer Gesetzesänderung, mit Postulaten beauftragen wir sie, etwas zu prüfen, und mit Anfragen verlangen wir Auskunft. So gelangen Anliegen aus der Bevölkerung, aus den Gemeinden und aus dem Gewerbe direkt in den Ratssaal. Die Kehrseite zeigte sich an diesem Montag deutlich: Auf der Traktandenliste standen insgesamt rund 140 Vorstösse. Viele davon waren bereits an der Mai, Juni- oder Septembersession trak­tandiert und mussten immer wieder verschoben werden, weil die Zeit nicht reichte. Etwas mehr als ein Sessionstag, nachdem während fast zwei Tagen die…

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