Engpässe beim A14-Anschluss Buchrain beseitigen
Mit dem geplanten Kantonsstrassenprojekt soll die Verkehrsführung rund um den Autobahnanschluss A14 in Buchrain verbessert werden, teilte der Kanton in einer in dieser Woche veröffentlichten Mitteilung mit. Vorgesehen sind unter anderem zusätzliche Bushaltestellen, Wege für Fussgängerinnen, Fussgänger und Velofahrerinnen und Velofahrer sowie Massnahmen gegen den «gebietsfremden Durchgangsverkehr».
Die Kantonsstrasse K 65 via Kreuzung Oberhofen in Inwil ist für das Seetal der wichtigste Zubringer zum Autobahnanschluss Buchrain. Besonders zu Spitzenzeiten ist der Verkehrsknoten regelmässig überlastet, es kommt zu Wartezeiten und Staus. Das beeinträchtige laut Communiqué nicht nur den Autoverkehr, sondern auch den Busbetrieb sowie den Fuss- und Veloverkehr.
Die Planung des «komplexen Knotens» läuft seit 2019 und erfolgt in Abstimmung mit den betroffenen Gemeinden in der Region und dem Bundesamt für Strassen (Astra). Der beantragte Kredit von 3,1 Millionen Franken deckt unter anderem die Ausschreibung, das Ausführungsprojekt und Sofortmassnahmen ab, wie es weiter hiess.
Lotsen bleiben im Einsatz
Weiter teilte der Kanton mit, dass ein bereits getesteter Lotsendienst auf der Kanalbrücke sich bewährt habe und bis zur baulichen Umsetzung weitergeführt werden soll.
Das Projekt soll laut Communiqué im März öffentlich aufgelegt werden. Der Baubeginn ist frühestens ab 2028/2029 möglich, so der Kanton. Die Realisierung kostet rund 37 Millionen Franken und unterliegt der Zustimmung von Kantonsrat und Stimmberechtigten. (sda)
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