Finanzausgleich - Erneut mehr Geld im Luzerner Finanzausgleichstopf
Auf das laufende Jahr hin hatte der Anstieg noch 6 Millionen Franken betragen. Vom Gesamtbetrag übernimmt der Kanton 109,7 Millionen Franken, wie das Finanzdepartement am Dienstag mitteilte. 47,6 Millionen Franken bezahlen die ressourcenstarken Gebergemeinden.
Der Lastenausgleich im Umfang von 55,9 Millionen Franken, den der Kanton finanziert, wird jährlich an die Teuerung angepasst und verändert sich daher kaum. Mit ihm werden Kostenunterschiede ausgeglichen, auf die Gemeinen keinen Einfluss haben, wie etwa ihre Lage oder die Bevölkerungsstruktur.
Der Ressourcenausgleich dagegen entwickelt sich gemäss den Unterschieden zwischen den Gemeinden. Das Potenzial steigt 2022 um 39,7 Millionen Franken wegen höherer Steuereinnahmen. Der Ressourcenausgleich wird vom Kanton sowie von 30 Gebergemeinden getragen, 50 Gemeinden erhalten Geld.
Am stärksten gewachsen ist das Ressourcenpotenzial erneut in der Gemeinde Horw und in der Stadt Luzern. Root und Greppen verzeichneten den grössten Rückgang. Am meisten Geld aus dem Ressourcenausgleich erhält erneut die Gemeinde Emmen mit 19,8 Millionen Franken, Meggen zahlt mit 9,3 Millionen Franken am meisten ein. (sda)
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