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Ronja Hofstetter siegt am Rotsee

Ronja Hofstetter hat den 55. Rotseelauf über 10 Kilometer gewonnen. Die 23-jährige Schweizer Langstreckenläuferin setzte sich bereits früh an die Spitze und lief einem ungefährdeten Sieg entgegen.

Der abwechslungsreiche Kurs mit Naturwegen, Kiespassagen, Steigungen und schnellen Abschnitten entlang des Sees bot dabei unterschiedliche Herausforderungen. Ronja Hofstetter konnte sich früh von der Konkurrenz lösen und ihren Vorsprung bis ins Ziel souverän verwalten. «Ein Rennen zu Hause zu gewinnen, ist natürlich etwas ganz Besonderes. Ich konnte mich früh absetzen und das Rennen von vorne laufen. Danach ging es vor allem darum, den Rhythmus zu halten und den Sieg sicher ins Ziel zu bringen», sagt Hofstetter. Für die Zentralschweizerin war der Rotseelauf gleichzeitig eine wertvolle Standortbestimmung. Nach den vergangenen intensiven Trainingswochen wollte sie vor allem sehen, wo sie aktuell über 10 Kilometer steht und wie sich die Form im Wettkampf umsetzen lässt. «Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen. Die Strecke ist abwechslungsreich und nicht ganz einfach, deshalb war es eine gute Standortbestimmung. Dazu waren das herrliche Wetter und die Stimmung rund um den Rotsee einfach fantastisch» resumiert Hofstetter.

Halbmarathon in Estland

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt Ronja Hofstetter allerdings nicht. Bereits am 12. September steht mit dem Halbmarathon in Tallinn der nächste internationale Wettkampf auf dem Programm. Beim Swedbank Tallinn Marathon wird sie über die 21,1 Kilometer an den Start gehen. Der flache Stadtkurs führt durch Tallinn und wird als World Athletics Label Road Race ausgetragen.  «Jetzt freue ich mich auf Tallinn. Der Rotseelauf hat mir gezeigt, dass die Form stimmt. Nun möchte ich die nächsten zwei Wochen gut nutzen und sehen, was ich im Halbmarathon abrufen kann.» Mit dem Heimsieg sammelt Hofstetter weiteres Selbstvertrauen für die kommenden Wettkämpfe. Ihr Fokus bleibt weiterhin auf den 10 Kilometern und dem Halbmarathon sowie auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung ihrer Leistung. pd


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