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Kanton

Zwei Seetaler Weine als Kategoriensieger

Im Rahmen des Wettbewerbs «Beste Zentralschweizer Weine» haben 27 verschiedene Weingüter insgesamt 74 Weine eingereicht. Die nominierten Weine mit den Jahrgängen 2023 bis 2025 zeichnen sich mit einer sehr hohen Qualität aus. Nun stehen die Siegerweine fest, sie wurden an der Prämierung im Wasserschloss Wyher in Ettiswil gekürt. Weinbau Kaiserspan (Hitzkirch) und Weinbau Klosterhof (Aesch) gehören zu den Kategoriensiegern. 

Beim Rotwein sortenrein war der Siegerwein. KAISERSPAN BLAUBURGUNDER BARRIQUE 2023

von Weinbau Kaiserspan, Hitzkirch. Bei der Kategorie Rosé, Federweiss, Blanc de Noir war der 

Siegerwein: ABT AMBROS ROSÉ 2025 vom Weingut Klosterhof, Aesch LU

 

Der Kanton Luzern sucht im Rahmen eines Wettbewerbs die besten Zentralschweizer Weine. Für fünf unterschiedliche Kategorien haben 27 Weingüter insgesamt 74 verschiedene Weine eingereicht. Dabei war der Kanton Luzern mit 22 Weingütern am stärksten vertreten. Die Kanton Nidwalden, Obwalden und Uri waren mit je einem Weingut und der Kanton Zug mit zwei Weingütern präsent. Für Fabio Montalbano, Co-Geschäftsleiter Weinbauzentrum Wädenswil AG, steht fest: «Die Zentralschweiz beweist Jahr für Jahr, dass mit dem Anbau von traditionellen und auch neuen pilzwiderstandsfähigen (PiWi) Rebsorten Weine von aussergewöhnlicher Qualität hervorgebracht werden können.» Er leitete dieses Jahr das Profi-Panel, welches die eingereichten Weine beurteilte und die besten drei Weine je Kategorie nominierte. Der Luzerner Regierungspräsident Armin Hartmann und der Nidwaldner Landratspräsident Matthias Christen haben am Donnerstagabend in Schloss Wyher die Siegerweine gekürt. Für Regierungspräsident Armin Hartmann ist ein solcher Anlass weit mehr als eine Prämierung von Wein: «Es ist eine Würdigung von Leidenschaft, Handwerk und Ausdauer – und letztlich eine Hommage an eine Region, die mit viel Engagement und Können zeigt, dass auch in der Zentralschweiz hervorragende Weine entstehen.»

Nachhaltiger Weinbau in der Zentralschweiz
Der Zentralschweizer Weinbau zeichnet sich aus durch den ausserordentlich hohen Anteil an den sogenannten PiWi-Rebsorten. Mit einem Anteil von 51 Prozent belegt die Zentralschweiz im schweizweiten Vergleich den ersten Platz. Der schweizweite Durchschnitt liegt bei 4 Prozent. Dieser hohe Anteil zeigt sich auch bei den am Wettbewerb eingereichten Weinen. 32 der insgesamt 74 Weine enthielten PiWi-Rebsorten. Diese besitzen natürliche Resistenzen gegen Pilzkrankheiten. Im Vergleich zu klassischen Rebsorten benötigen sie bis zu 80 Prozent weniger Pflanzenschutzmittel. Rund ein Viertel der Weinbaubetriebe in der Zentralschweiz produzieren zudem nach biologischem Anbau.

Nominierte Weine wurden 2023-2025 gekeltert
Nominiert in den fünf Kategorien waren zwölf verschiedene Produzentinnen und Produzenten – sieben der insgesamt 15 nominierten Weine stammen aus der Sempacherseeregion, vier aus der Region Seetal, ein Wein vom Vierwaldstättersee und einer aus dem Surenthal. Je ein Wein kommt aus den Kantonen Uri und Zug. Die nominierten Weine zeigen ein gutes Abbild der vielfältigen und nachhaltigen Weinbauregion Zentralschweiz. Zwei der nominierten Weine stammen aus biologischem Anbau. In den 15 nominierten Weinen wurden insgesamt 14 verschiedenen Rebsorten verarbeitet. In sechs der nominierten Weine sind PiWi Sorten enthalten. (sk)


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