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Seetal

ARA Seetal: Später und deutlich teurer

Die geplante ARA Seetal, die das Abwasser von 36 Gemeinden aus den Kantonen Aargau und Luzern reinigen soll, wird frühestens 2034 in Betrieb gehen. Die Projektverantwortlichen gehen neu von Kosten in der Höhe von 450 Millionen Franken aus, bisher rechnete man mit bis zu 250 Millionen Franken.

Anlässlich einer Medienkonferenz am Freitag wurde über die gemachten Abklärungen und die nächsten Schritte des Grossprojektes informiert. 

In Möriken-Wildegg (AG) soll bekanntlich künftig das Abwasser von 36 Gemeinden, darunter auch aus dem Luzerner Seetal, gereinigt werden (der Seetaler Bote berichtete). Die ARA Langmatt wird hierzu bedeutend ausgebaut. Die Weiterentwicklung des Projektes, unteranderem aufgrund von gesetzlichen Anforderungen, welche technische Aufrüstungen bedingen (weitergehende Stickstoffeliminiation, Rückgewinnung von Phosphor und Reduktion von Treibhausgasemmissionen) hat in erster Linie zu dieser Kostensteigerung geführt. Auf eine Transportleitung unter dem Hallwilersee wird aus verschiedenen Gründen verzichtet. Diese soll westlich von Baldeggersee und Hallwilersee gebaut werden. 

Der Beitritt der Luzerner Gemeinden zum Verband dürfte frühestes auf Anfang 2028 vollzogen werden. Der Baubeginn soll 2030, die Inbetriebnahme und Eröffnung 2034 beziehungsweise 2037 erfolgen. Zu einem früheren Zeitpunkt war man von einer Inbetriebnahme im 2030 ausgegangen. Eine Machbarkeitsstudie ist vor rund zehn Jahren gemacht worden. 

Mehr zum Projekt der ARA  Seetal in der Printausgabe des Seetaler Boten vom 2. Juli. aw


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