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Kommentar

Gemeinsam handeln

Jonas Baud

Heute steigt die Temperatur angeblich auf 17 Grad, und wir haben immer noch Ende Februar. Viel zu warm, eigentlich sollten Eiszapfen an den Häusern hängen und in Herlisberg die Langlaufski montiert werden können. Klar, solche Wärmephasen hat es im Winter schon früher gegeben; aber in den letzten Jahrzehnten traten sie häufiger auf. Schnee ist zumindest in tiefen Lagen zur Rarität geworden, und auch in den Bergen kämpfen die Skigebiete ums Überleben. Im Sommer läuft der Ventilator fast im Dauerbetrieb, damit man die oft herrschende Backofenhitze aushalten kann.

 

Das Klima ändert sich spürbar, es wird wärmer. Die Folgen sind fatal, Gletscher schmelzen, es gibt mehr Stürme und Dürreperioden und dies führt zu Not, Hunger und Krieg. So kann es nicht weitergehen. Darin sind sich die meisten Leute einig, darum werden auch seit einiger Zeit Massnahmen ergriffen. Es ist sinnvoll, dass man Anstrengungen unternimmt, um die Klimaerwärmung aufzuhalten. Auch die Seetaler Gemeinden tun ihr Bestes, sie fördern erneuerbare Energien und Heizformen und haben viele Projekte initiiert, um die Umwelt zu schützen und um den Ausstoss von Schadstoffen zu verringern. Noch mehr tun ist möglich, aber das muss auch von der Bevölkerung und der Wirtschaft mitgetragen werden. 

 

Es wäre zudem wünschenswert, dass sich auch grosse und mächtige Staaten stärker engagieren würden, das ist leider noch nicht der Fall. Doch die Menschheit kann diese Herausforderung nur gemeinsam bewältigen. Nichts tun ist keine Alternative, denn ein ungebremster Klimawandel könnte vielen Menschen, Tiere und Pflanzen die Existenzgrundlage rauben. Wir wollen aber ja auch in Zukunft auf diesem wunderbaren Planeten leben, einen
anderen haben wir nicht. 


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