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Neuer Geschäftsführer des Frauenklosters Eschenbach

Der Stiftungsrat des Frauenklosters Eschenbach hat Clemens Hunziker zum neuen Geschäftsführer gewählt. Der 56-jährige Horwer tritt seine Funktion am 1. September in einem 60-Prozent-Pensum an. Die Stelle war mit einem Pensum von 80 Prozent ausgeschrieben. Er übernimmt die operative Leitung der Klosterbetriebs und begleitet die Weiterentwicklung der Klosteranlage und der stiftungseigenen Projekte.

Mit Clemens Hunziker gewinnt das Frauenkloster Eschenbach eine erfahrene und breit vernetzte Persönlichkeit. Der 56-jährige Horwer leitete während mehr als 20 Jahren das Hotel Schweizerhof Luzern. Als Direktor und CEO war er für über 120 Mitarbeitende verantwortlich und prägte die strategische und operative Entwicklung des traditionsreichen Hauses wesentlich mit. Heute ist Clemens Hunziker als Unternehmer und Verwaltungsrat tätig. Er gehört unter anderem den Verwaltungsräten der Pilatus-Bahnen AG und der Kirchfeld AG in Horw an. Bei der Kirchfeld AG präsidiert er zudem die Baukommission für ein umfangreiches Neu- und Umbauprojekt. Clemens Hunziker ist diplomierter Hotelier-Restaurateur HF und verfügt über einen Executive Master of Business Administration.

In seiner neuen Funktion übernimmt Clemens Hunziker in Zusammenarbeit mit der Äbtissin die operative Leitung des Klosterbetriebs. Dazu gehören insbesondere die Organisation des laufenden Betriebs, Finanzen, Personal und Kommunikation sowie die Begleitung der Weiterentwicklung der Klosteranlage und der stiftungseigenen Projekte.

Vertraut mit klösterlichem Umfeld
Clemens Hunziker verfügt über ein ausgeprägtes Verständnis für historisch bedeutende Orte. Im Hotel Schweizerhof Luzern begleitete er verschiedene Bauvorhaben, auch in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege. Durch ein berufliches Mandat im Jahr 2025 für das Kloster Mariastein ist ihm das Umfeld einer Klostergemeinschaft vertraut. «Mit Clemens Hunziker konnten wir eine kommunikative, unternehmerisch denkende und organisationsstarke Persönlichkeit gewinnen», sagt Pirmin Jung, der seit 2024 als Präsident des Stiftungsrats wirkt. «Er ist es gewohnt, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und anspruchsvolle Projekte voranzubringen. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass er über das nötige Feingespür für die besondere Geschichte des Frauenklosters Eschenbach verfügt.» Zur Gemeinschaft der Eschenbacher Zisterzienserinnen gehören aktuell sieben Schwestern: vier leben vor Ort im Kloster Eschenbach, drei im Pflegeheim der Baldegger Schwestern. 

«Das Frauenkloster Eschenbach ist ein Ort mit einer langen Geschichte und zugleich eine Aufgabe mit Zukunft», sagt Clemens Hunziker. «Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Schwestern, den Mitarbeitenden und dem Stiftungsrat die Zukunft dieses besonderen Ortes zu gestalten.»

Pirmin Jung hat in diesem Frühjahr zusätzlich zur Funktion des Stiftungsratspräsidenten die Aufgaben der Geschäftsführung vorübergehend übernommen. Dies nachdem sich der Stiftungsrat des Frauenklosters Eschenbach und der damalige Geschäftsführer Gallus Ammann im gegenseitigen Einvernehmen entschieden haben, das Arbeitsverhältnis zu beenden (der Seetaler Bote berichtete). Ammanns Anstellung dauerte bis am 31. Juli. (pd/SB)

 


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