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Ronja Hofstetter Zweite an SM-Halbmarathon

Bei den Schweizer Halbmarathon-Meisterschaften hat Ronja Hofstetter mit dem zweiten Rang in der Gesamtwertung ihren ersten Podestplatz an Schweizer Meisterschaften erreicht. Nur 19 Sekunden fehlten zum Schweizer Meistertitel.

Die Meisterschaften bildeten den Höhepunkt einer erfolgreichen Saisonvon Ronja Hofstetter. Entsprechend gross waren die Vorfreude und die Erwartungen vor dem Start. Die anspruchsvolle Strecke mit zahlreichen Richtungswechseln stellte die Athletinnen und Athleten jedoch vor zusätzliche Herausforderungen und erschwerte eine gleichmässige Renneinteilung.

Die Ottenhuserin Hofstetter liess sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Obwohl der Rennverlauf nicht in allen Punkten ihren Vorstellungen entsprach, bewies sie Geduld, Anpassungsfähigkeit und Kampfgeist. Mit einer starken Leistung lief sie auf den zweiten Rang Overall und durfte damit einen besonderen Erfolg feiern.

Mit ihrer eigenen Leistung ist Hofstetter grossmehrheitlich zufrieden. Es überwiegt die Freude über das herausragende Resultat deutlich. Das Rennen zeigte zudem Bereiche auf, in denen weiteres Entwicklungspotenzial besteht. «Progress is never linear» – Fortschritt verläuft nicht immer geradlinig.

Die Silbermedaille ist damit nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch eine wichtige Motivation für die kommenden Ziele. Denn Erfolge entstehen selten über Nacht – und ein Halbmarathon ist bekanntlich kein Sprint.

Nach dem erfolgreichen Saisonhöhepunkt steht nun zunächst die Erholung und die Analyse des Rennens im Fokus. Anschliessend kehrt Hofstetter beim 10-Kilometer-Lauf in Luzern als Ambassadorin an den Ort ihres ersten grossen Erfolgs zurück. Die Rückkehr ist für sie jedes Mal ein emotionaler Moment, denn dort, wo einst der Startschuss für ihre sportliche Entwicklung fiel, darf sie nun eine neue Rolle einnehmen und ihre Begeisterung für den Laufsport weitergeben. 

Danach richtet sich der Blick auf die Cross-Saison. Mit neuen Zielen, wertvollen Erfahrungen aus der bisherigen Saison und der gewonnenen Motivation durch den Schweizer Vize-Meistertitel arbeitet Hofstetter weiter an ihrer sportlichen Entwicklung. (pd)


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