Rumänische Einbrecherbande gefasst
Mindestens 14 Einbruchdiebstähle mit einem Deliktswert von über 1,7 Millionen Franken werden der Tätergruppe vorgeworfen, wie die Luzerner Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. Die Delikte wurden in den Kantonen Luzern, St. Gallen, Zürich, Thurgau und Aargau begangen.
Die Täter, neun Männer im Alter zwischen 32 und 49 Jahren, stahlen Schmuck, Parfums und Mobiltelefone, die grösstenteils nach Rumänien überführt und dort verkauft wurden. Laut Communiqué beträgt der Sachschaden rund 270'000 Franken.
Die Ermittlungen der Luzerner Polizei zusammen mit der Staatsanwaltschaft führten zur Sicherstellung von Einbruchswerkzeug, Funkgeräten und Tatbekleidung. Ausgangspunkt der Fahndung war der Einbruch in die Manor-Filiale im Emmen Center in Emmenbrücke LU im April 2025, bei dem die Polizei drei mutmassliche Täter festnahm.
Die drei bereits festgenommenen Verdächtigen gehören laut der Staatsanwaltschaft einer "grösseren, professionell agierenden" Tätergruppe an. Sechs weitere Mitglieder wurden in der Folge identifiziert und international zur Festnahme ausgeschrieben.
Für die Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung. (sda)
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