Seetaler Tore für das Handball-Wunder
Nach nur einem Remis gegen die Färöer und der Niederlage gegen Slowenien stand die Schweizer Nationalmannschaft an der Handball-EM in Skandinavien sozusagen mit dem Rücken zur Wand, ja gar kurz vor dem Aus. Von einem «Wunder von Oslo» war im Vorfeld die Rede, sollten die Schweizer trotzdem am Dienstag gegen Montenegro mit mindestens 16 Toren Differenz gewinnen und am gleichen Abend Slowenien gegen die Färöer gewinnen und sich die Schweiz damit für die Hauptrunde qualifizieren.
Trotzdem schafften die Schweizer mit slowenischer Mithilfe doch noch die Qualifikation. Die Schweiz gewann mit 43:26 gegen Montenegro. Ziemlich treffsicher waren dabei Gino Steenaerts (Römerswil) und Luca Sigrist (Hochdorf). Die beiden Seetaler sorgten für fast die Hälfte der Schweizer Tore. Steenaerts erzielte 8 Tore (9 Versuche), Sigrist gar 10 Tore (12 Versuche). Es waren Parforceleistungen, athletisch und technisch überzeugten die beiden Spieler, die einst bei der Handballriege Hochdorf in der Juniorenabteilung aktiv waren. Neben Sigrist erzielte gegen Montenegro auch Lenny Rubin 10 Tore und der starke Torhüter Mathieu Seravalli sorgte in der zweiten Hälfte für den nötigen Rückhalt. Weil nach diesem Spiel dann auch Slowenien gegen die Färöer mit 30:27 siegte, stand die Hauptrundenqualifikation schliesslich fest. Zwischen morgen Freitag und dem 28. Januar heissen nun die Gegner für die Schweiz in der Hauptrunde Ungarn, Kroatien, Schweden und Island. SB
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