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311 Personen unterzeichnen Petition

Am Dienstag hat das Petitionskomitee dem Gemeinderat die Petition «Für einen lebendigen Dorfmittelpunkt» offiziell übergeben. Das Petitionskomitee fordert die Behörde auf, die Schaffung eines öffentlichen Begegnungsraums im Rahmen des Projekts «Kirchplatz 1» nochmals ernsthaft zu prüfen und die Bevölkerung in den Entscheidungsprozess einzubeziehen. Insgesamt haben 311 Personen die Petition unterzeichnet. Davon sind 271 Personen Stimmberechtigte der Gemeinde Römerswil.

Im Zentrum der Petition steht der Wunsch nach einem zentralen, hindernisfreien Treffpunkt im Dorfzentrum.

Ein solcher Raum soll vielfältig nutzbar sein – etwa für Vereine, den Mittagstisch, Tagesstrukturen,

verschiedene Veranstaltungen sowie als Ort für generationenübergreifende Begegnungen.

Das Petitionskomitee betont, dass Römerswil hier eine einmalige Chance für die langfristige Entwicklung

des Dorfes habe. Diese Chance solle nicht allein aus finanziellen Überlegungen aufgegeben werden.

Bevor ein endgültiger Verzicht erfolgt, fordert das Komitee, die tatsächlichen Bedürfnisse der Bevölkerung

zu erheben, verschiedene Varianten zu prüfen und tragfähige, finanzierbare Lösungen zu finden.

Dabei stellen die Petitionäre klar, dass das Vorhaben nicht «um jeden Preis» realisiert werden

muss; vielmehr geht es darum, eine Lösung zu finden, die sowohl sinnvoll als auch wirtschaftlich vertretbar

ist. Zudem wird gefordert, dass die Bevölkerung über eine allfällige Beteiligung der Einwohnergemeinde

mitentscheiden kann.

Der Leitgedanke der Petition ist «Gemeinsam für Römerswil». Es geht dem Komitee nicht um eine Konfrontation,

sondern um einen konstruktiven Austausch darüber, wie das Dorf gemeinsam lebendig und

attraktiv gestaltet werden kann.

 

"Der Gemeinderat dankt dem Petitionskomitee ausdrücklich für die Einreichung sowie für die investierten

Mühen. Ein solches Engagement wird sehr geschätzt, da es im Sinne einer aktiven Beteiligung am Gemeindeleben

steht und einen wichtigen Beitrag zur demokratischen Mitgestaltung unseres Dorfes leistet.

Gemäss der Gemeindeordnung wird der Gemeinderat die eingegangene Petition prüfen und innerhalb

von sechs Monaten schriftlich beantworten. Der Gemeinderat wird nun bestimmen, wie das weitere Vorgehen

gestaltet wird, um den Anliegen der Petition nachzugehen", heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Römerswil. gk


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