Kanton stellt 22 Millionen Franken für Energieförderung bereit
2025 wurden durch das Förderprogramm Energie rund 1700 Projekte mit insgesamt 20 Millionen Franken unterstützt, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte. Zusätzlich wurden 185 Projekte für Ladeinfrastruktur in Mehrparteiengebäuden gefördert. Das Förderbudget sei damit "fast ganz ausgeschöpft" worden, hiess es im Communiqué.
Das Ziel des Förderprogramms ist es, die Energieeffizienz zu steigern und in den eigenen vier Wänden erneuerbare Energien zu fördern. Das stärke die Versorgungssicherheit, senke den CO2-Ausstoss, trage zur regionalen Wertschöpfung bei und schaffe Arbeitsplätze, erklärte der zuständige Regierungsrat Fabian Peter (FDP) in der Mitteilung.
2026 investiert der Kanton laut Mitteilung 6 Millionen Franken eigene Mittel. Zusammen mit Bundesgeldern stehen voraussichtlich 22,3 Millionen Franken zur Verfügung.
Höhere Förderbeiträge für E-Mobilität
Die Förderung der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität soll ebenfalls weitergeführt werden. Die Förderbeiträge werden von 10'000 Franken auf 20'000 Franken erhöht. Neu sollen auch sogenannte bidirektionale DC-Ladestationen gefördert werden. Diese wandeln den Gleichstrom der Autobatterie in normalen Haushaltsstrom, und umgekehrt, um. Insgesamt stehen dafür 1,5 Millionen Franken bereit.
Unsicher ist laut Mitteilung die Zukunft der Bundesförderung ab 2027. Der Bundesrat will die Fördermittel für Sanierungsmassnahmen im Gebäudebereich um mehr als die Hälfte kürzen. Die Kantone lehnen dies ab. In der Frühlingssession wird der Nationalrat darüber befinden. (sda)
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