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Seetal

Vom Wald ins Zentrum

Ein einst fast vergessener Gedenkstein wird neu gesetzt und am Sonntag, 28. Juni, an der Friedhofsmauer Hochdorf eingesegnet.

Einst war die Volksmission ein wichtiger Anlass in der Pfarrei Hochdorf. Etwa alle zehn Jahre fand sie statt. Unter dem Leitmotiv «erleben – beleben – leben» versammelten sich jeweils viele Menschen aus der Umgebung zu Predigten, Begegnungen und gemeinsamen Veranstaltungen. Als Erinnerung an die Volksmission wurde 1976 im Buchenwald in Unterebersol ein Gedenkstein gegossen und in einem feierlichen Gottesdienst geweiht. Der Standort wurde später auch für Waldgottesdienste und Familienspielnachmittage genutzt. Mitglieder der Kolpingfamilie Hochdorf waren damals für die Herstellung des Gedenksteins verantwortlich.

50 Jahre stand der Betonstein also dort im Buchenwald – nach dem Ende der Volksmission in der damaligen Form mittlerweile unbeachtet und vergessen. Vor Kurzem wurde er durch Kolping Hochdorf ausgegraben, gereinigt und wird nun an einen Ort versetzt, an dem ihn alle sehen können. Nicht mehr still im Wald, sondern mitten unter den Menschen. 

So wird aus dem fast vergessenen Stein ein sichtbares Symbol für Hochdorf – und seine Geschichte lebt weiter. Die Einsegnung am neuen Ort bei der Friedhofsmauer Hochdorf am Kolping-Besinnungsweg findet am Sonntag, 28. Juni, nach dem 10.30 Uhr-Gottesdienst statt. Anschliessend sind alle zu einem öffentlichen Apéro eingeladen. (zg)

Weitere Infos und Fotos zum Gedenkstein unter www.kolpinghochdorf.ch


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