Wärmeverbund soll 2027 vors Volk
Die Gemeinde Hochdorf und die EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) hatten gemeinsam beschlossen, die Zusammenarbeit zur Entwicklung eines Wärmeverbunds zu beenden, wurde im Januar 2025 bekannt. Mit der dann im August 2025 abgeschlossenen Machbarkeitsstudie seien die Grundlage für die Entwicklung des Wärmeverbunds geschaffen worden, teilte die Gemeinde Hochdorfgestern mit. Im Februar 2026 beschloss der Gemeinderat, gemeinsam mit der Amstutz Holzenergie AG die weitere Projektentwicklung und die Bildung einer gemeinsamen Trägerschaft zu verfolgen. Aktuell werden die zentralen Grundlagen für die Realisierung des Wärmeverbundes erarbeitet. Dazu gehören insbesondere die Evaluation des Standorts für die Energiezentrale, die Planung des Fernwärmenetzes und der Versorgungsgebiete sowie die notwendigen vertraglichen und politischen Grundlagen.
Im August 2026 wurden Schlüsselkunden sowie bereits interessierte Wärmebezüger kontaktiert. Ihre Rückmeldungen und Angaben zum Wärmebedarf fliessen in die weitere Planung ein. Mit fortschreitender Standort- und Netzplanung werden weitere potenzielle Wärmebezüger in den vorgesehenen Versorgungsgebieten gezielt angesprochen.
Erste Wärmelieferungen ab 2028 vorgesehen
Der Projektablauf sieht nun für 2026 die Erarbeitung der zentralen Grundlagen für Konzession, Verträge, Standort, Energieversorgung und die weitere Umsetzung vor. 2027 sollen der politische Entscheid und Bewilligungen folgen. Hierbei handelt es sich um eine Volksabstimmung über die Konzession und Einholung der erforderlichen Bewilligungen. «Bei einem positiven Entscheid ist der Baubeginn der Energiezentrale und des Fernwärmenetzes vorgesehen», so die Gemeinde in ihrer Mitteilung. Schon 2028 sollen Wärmelieferungen erfolgen in einer ersten Ausbauetappe. gk/pd/SB
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