Die Vorfreude ist spürbar
Jonas Baud
Wo der Anlass stattfindet – ob in Römerswil oder in Hohenrain – hängt natürlich davon ab, welches Jassteam sich am 2. Juli beim «Donnschtig-Jass» in Davos durchsetzen wird. Schon jetzt sei aber die Vorfreude in den Ortschaften sehr gross, meint OK-Präsident Giuseppe Pizzol. «Dies ist nicht nur im OK spürbar, sondern man merkt dies auch anhand der vielen Fragen aus der Bevölkerung, den überwältigenden Anmeldungen für die Fanreise, den vielen Helfern und Helferinnen, den grosszügigen Sponsoren sowie den Reaktionen auf die Social-Media-Einträge.»
Gemeinsames Organisationskomitee
Die beiden Gemeinden sind nur beim Jassen Kontrahenten, ansonsten arbeiten sie bei den Vorbereitungen auf den Grossanlass zusammen und haben sogar ein gemeinsames Organisationskomitee gebildet, welches sich aus Vertretern aus Hohenrain und Römerswil zusammensetzt. «So kann der Aufwand geteilt und es können Synergien genutzt werden. Gemeindebehörden sind keine involviert, jedoch dürfen wir auf deren Unterstützung zählen», sagt Pizzol. Er zeigt sich zufrieden über den Stand der Vorbereitungen: «Wir sind gut auf Kurs. Es gibt neben den Hauptpunkten, welche offensichtlich sind, jedoch viel kleine Details, die im Auge behalten und organisiert werden müssen wie beispielsweise die Informationen an die betroffenen Anwohner», sagt der OK-Präsident. Eine der Herausforderungen sei natürlich, dass der definitive Austragungsort erst eine Woche zuvor klar sein wird. «Daher muss alles im Vorfeld und an beiden Standorten top vorbereitet sein», führt Pizzol aus.
Gute Zusammenarbeit
Giuseppe Pizzol leitet das OK, welches aus sieben Ressorts besteht. Für den Bau ist Hubi Bösch aus Römerswil zuständig, für die Gastronomie Peter Abt aus Kleinwangen, für die Helferinnen und Helfer Astrid Meier aus Kleinwangen, für das Jassen Karin Scherer aus Nunwil, für das Ressort Verkehr/Sicherheit Thomas Kathriner aus Hochdorf, für die Finanzen Claudia Lustenberger aus Hohenrain und die Geschäftsstelle und die Kommunikation übernehmen Fabian Kathriner und Salome Arnold aus Römerswil. Beim Bau, beim Jassen sowie im Ressort Verkehr/Sicherheit hat es gemäss Pizzol zudem im Sinne eines erweiterten OKs für jede Gemeinde noch einen zusätzlichen Ortsverantwortlichen.
Giuseppe Pizzol hat für die Zusammenarbeit nur lobende Worte: «Sie läuft hervorragend. In jedem Ressort wird selbständig und sehr eigenverantwortlich gearbeitet und die offenen oder sich überschneidenden Punkte werden anlässlich der Sitzungen oder bilateral besprochen und gelöst. An dieser Stelle bietet sich doch gleich eine sehr gute Gelegenheit, den OK-Mitgliedern für den Einsatz und das Engagement zu danken.»
Der Zeitaufwand sei durchaus beträchtlich, meint Pizzol. «In Stunden kann ich das nicht beziffern, aber es ist viel. Es sind ja nicht nur die fünf OK-Sitzungen, sondern wie oben schon erwähnt die Abklärungen, welche in den jeweiligen Ressorts erledigt werden müssen.» Ohne Helferinnen und Helfer könnte ein solches Fest wohl nicht gestemmt werden. Es werden laut Pizzol rund 250 Helfer und Helferinnen im Einsatz sein, in verschiedenen Chargen und zu verschiedenen Einsatzzeiten – diese seien natürlich nicht nur am Anlass selbst, sondern auch schon im Vorfeld und im Nachgang.
Unterstützung vom SRF
Die Finanzierung ist ein wichtiger Aspekt, der gewährleistet werden muss. Die Haupteinnahmequelle sei die Festwirtschaft. «Da es sich aber um einen Outdoor-Anlass handelt, ist das Wetter ein wesentlicher Faktor, welcher über den Publikumsaufmarsch entscheiden wird. Um dies abzufedern, dürfen wir auf unsere Sponsoren bauen», sagt Giuseppe Pizzol.
Auch das Schweizer Fernsehen sei natürlich eine grosse Unterstützung, so der OK-Präsident. «Das Schweizer Fernsehen führt ja diese Sendung schon einige Jahre durch und übernimmt zum Beispiel die Buchung der Showgruppen oder das Stellen des ganzen Technik-Equipments.» Dies sei die eine Unterstützung, die andere sei, dass Pflichtenhefte vorliegen, was die Organisation erleichtert. «Wir können mit Anliegen und Fragen jederzeit auf das SRF zugehen und werden sehr gut begleitet.»
Hecht und Remo Forrer als Show-Highlights
Zum Festprogramm ist auch schon einiges bekannt. Als grösste Highlights können sicherlich die Auftrittte der Band Hecht sowie des Ostschweizer Sängers Remo Forrer bezeichnet werden, diese treten am 9. Juli dann beim Hauptanlass auf. Auch ein bekannter Wetter-Moderator, der Hitzkircher Thomas Bucheli, wird als Gast vor Ort sein.
Doch schon vor dem Fest kommt einiges ins Rollen. Am 2. Juli werden Reisecars mit knapp 200 Fans nach Davos fahren, die werden die Jasser und Jasserinnen vor Ort tatkräftig unterstützen. Am 3. Juli wird der Moderator der Livesendung «Donnschtig-Jass», Rainer Maria Salzgeber, mit dem Velo von einem Austragungsort zum anderen fahren. Zwischen 16 und 17 Uhr werden er und seine Begleiter in der Siegergemeinde mit einem kleinen Apéro empfangen. Und am Vorabend des Anlasses, am 8. Juli, können sich Besucher und Besucherinnen ein Feierabendbier gönnen, ab 17 Uhr und ab 19 Uhr musikalische Unterhaltung geniessen. Am 9. Juli ist ab Mittag die Festwirtschaft offen, man kann die Probearbeiten erleben. Auch wird es weitere Attraktionen geben. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich, ob nun in Römerswil oder Hohenrain, auf einen unterhaltsamen Anlass freuen.
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Es sind noch rund 50 Helfer-Einsätze offen. Man kann sich über portal.helfereinsatz.ch/geschaeftsstelle-donschtig-jass-2026 anmelden. Das OK dankt für jeden Einsatz und freut sich, wenn man sich an einem grossen und unvergesslichen Anlass in Römerswil oder Hohenrain beteiligen möchte.
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