Fabio Scherer freut sich auf Nordschleife
Das Rennen gilt mit rund 160 Fahrzeugen, über 40 GT3-Autos und einem hochkarätigen Fahrerfeld als eines der
grössten Motorsport-Events weltweit. Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält die diesjährige Ausgabe durch die Teilnahme von Max Verstappen.
Die Nordschleife gilt mit ihren zahlreichen Kurven, Höhenwechseln, engen und unübersichtlichen Streckenabschnitten als eine der grössten Herausforderungen im Motorsport. Unterschiedliche Fahrzeugklassen, enorme Geschwindigkeitsunterschiede und dichter Verkehr sorgen während 24 Stunden für permanente Zweikämpfe und viele Überholmanöver – auch mitten in der Nacht durch die dunklen Wälder der Eifel. „«ch war letztes Jahr als Zuschauer vor Ort und habe diese wahnsinnige Stimmung selbst erlebt. Da wusste ich sofort: Dieses Rennen gehört ganz oben auf meine Wunschliste», erklärt Scherer. Seither arbeitete der Schweizer gezielt auf dieses Debüt hin. Bereits 2025 sorgte er auf der Nordschleife für Aufsehen: Bei seinem erst zweiten Einsatz unterbot er den bisherigen NLS-Streckenrekord mit einer Zeit von 7:48.717 Minuten und stand wenig später gemeinsam mit Max Verstappen auf dem Podium. «Jedes Mal, wenn ich auf dieser Strecke gefahren bin, habe ich mich ein Stück mehr in sie verliebt. Ich freue mich unglaublich auf dieses Rennen.»
Die diesjährige Ausgabe verspricht eines der stärksten Starterfelder der vergangenen Jahre. Insgesamt 45 GT3-Fahrzeuge kämpfen um den Gesamtsieg, zahlreiche Werke und internationale Topfahrer sind vertreten. «Das Niveau ist extrem hoch – nicht nur wegen Verstappen. Viele Teams sind
absolut siegfähig», sagt Scherer. Gleichzeitig sei klar: «Auf der Nordschleife gewinnt kein Name allein. Entscheidend sind Speed, Fehlerfreiheit und Strategie über 24 Stunden.» Und er ergänzt: «Natürlich wäre es cool, Max Verstappen etwas einzuheizen.» Scherer startet für HRT Ford Racing im Ford Mustang GT3 mit der Startnummer 64 in der Pro-Kategorie. Gemeinsam mit Nordschleifen-Legende Frank Stippler, seinem ehemaligen DTM-Teamkollegen Arjun Maini sowie David Schumacher bildet er ein hochkarätiges Fahrerquartett.
Sowohl das Team als auch Scherer selbst zeigen sich optimistisch: «Wir sind sportlich sehr gut vorbereitet und haben ein starkes Line-up. Wenn über 24 Stunden das Paket aus Speed, Fehlerfreiheit und Strategie zusammenpasst,
traue ich uns definitiv ein gutes Resultat zu.»
Auch körperlich fühlt sich der 26-jährige Scherer bereit: «Ich habe meine Trainingseinheiten in den letzten Wochen nochmals intensiviert und fühle mich fit und einsatzbereit.» Neben der sportlichen Herausforderung freut sich Scherer besonders auf die einzigartige Atmosphäre rund um das Rennen: «Die Stimmung an der Nordschleife ist unglaublich. Für die Fans ist dieses Wochenende wie ein riesiges
Festival – und genau das macht dieses Rennen so besonders.» pd
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