Überschuss erwirtschaftet
Die Jahresrechnung 2025 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 276 000 Franken und Bruttoinvestitionen von gerundet 303 000 Franken ab. Gegenüber dem Budget ergibt sich ein deutlich besseres Ergebnis von 651 000 Franken, und auch im Vergleich zum Vorjahr ist eine Verbesserung von 468 000 Franken festzustellen. Der positive Abschluss der Rechnung 2025 ist nicht auf Sondersteuern zurückzuführen.Der Jahresbericht, den Gemeindepräsident Ivo Gerig am Dienstagabend präsentieren konnte, wurde von den 39 Stimmberechtigten denn auch einstimmig angenommen.
Zu verdanken sind die positiven Abweichungen gegenüber dem Budget dem Umstand, dass die ordentlichen Steuereinnahmen um 381 000 Franken zugenommen haben, vor allem aus höheren provisorischen Gemeindesteuern für das Steuerjahr 2025 von 211 000 Franken und sehr hohen Nachträgen für die Vorjahre aufgrund der definitiven Veranlagungen. Zudem fielen diverse Beiträge für Bildung sowie Soziales und Gesundheit um mehr als 100 000 Franken tiefer aus. Und es konnten in der Leistungsgruppe Soziales Sondereinnahmen von 72 000 Franken verbucht werden. Auch der milde Winter und verschiedene Kosteneinsparungen haben zu verminderten Ausgaben geführt. Nun gelte es, zu analysieren, wie sich die Steuerreform 2025 und die Abschaffung des Eigenmietwerts längerfristig auf den Steuerertrag auswirken werden, führte Ivo Gerig aus.
Fragen zu Licht und Schulweg
Aus der Versammlung wurde in der Diskussion gefragt, warum die neue LED-Strassenbeleuchtung die ganze Nacht brenne. Dies irritiere Insekten und Fledermäuse. Die für Verkehr, Sicherheit und Infrastruktur zuständige Gemeinderätin Melanie Wydler erklärte, dass die LED-Leuchten auf 40 Prozent ihrer Leistung gedimmt seien und per Bewegungsmelder heller werden, beispielsweise wenn sich ein Fahrzeug nähert. Sie kündigte an, die Einstellung zu prüfen und die Dauerlichter weiter herunterzudimmen. Ein Einwohner wollte wissen, welche Kosten die Schulwegsanierung verursacht und ob auf der Mettmenstrasse Tempo 30 vorgesehen sei. Budgetiert seien 15 000 Franken, führte Melanie Wydler aus. Über Tempo 30 entscheide der Kanton, da es sich um eine Kantonsstrasse handelt. Die Gemeindeversammlung endete nach einer knappen Stunde. gk/SB
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