Ziegelei-Areal soll weiterentwickelt werden
Das Areal der stillgelegten Ziegelei der Ineichen AG bietet der Gemeinde Inwil eine langfristige Chance für neue Wohn- und Arbeitsräume. Der Gemeinderat möchte das Gebiet deshalb weiterentwickeln. Als Grundlage dafür wird das Siedlungsleitbild der Gemeinde überarbeitet. «Eine Arealentwicklung dieser Grössenordnung braucht.
klare Leitlinien», erklärt der zuständige Gemeinderat Florian Meyerhans. «Mit dem Siedlungsleitbild schaffen wir die gemeinsame Basis, um das Areal ganzheitlich zu betrachten und dabei auch Themen wie Verkehr, Landschaft und die Einbettung ins Dorf zu berücksichtigen.»
Siedlungsleitbild umgesetzt
Das Siedlungsleitbild aus dem Jahr 2016 ist sowohl planerisch als auch baulich grossmehrheitlich umgesetzt, schreibt die Gemeinde in einer Medienmitteilung von dieser Woche. Gesellschaftliche, technische und gesetzliche Entwicklungen der letzten Jahre spiegeln sich in neuen räumlichen Herausforderungen wie Klima, Energie, Infrastruktur etcetera. Gleichzeitig möchte die Grundeigentümerin das Ziegelei-Areal planerisch entwickeln. Die Gemeinde Inwil nutzt diese Gelegenheit um das Siedlungsleitbild (neu REK Räumliches Entwicklungskonzept) zu überarbeiten. Die Gemeinde strebt eine nachhaltige und qualitätsvolle Entwicklung an, die neue Wohn- und Arbeitsräume ermöglicht und gleichzeitig den Charakter von Inwil stärkt. Die Überarbeitung des Siedlungsleitbilds bildet den Auftakt zu diesem Entwicklungsprozess, der mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird. Gemeinderat Florian Meyerhans betont: «Deshalb ist es dem Gemeinderawichtig, die Bevölkerung, Vereine und das lokale Gewerbe frühzeitig einzubeziehen und ihre Erwartungen und Vorstellungen – aber auch ihre Anliegen und Bedenken – von Anfang an aufzunehmen.»
Workshop mit der Bevölkerung
Eine erste Möglichkeit zur Mitwirkung bietet sich Anfang März: Im Gemeinde- und Pfarreizentrum Möösli findet am Montag, 2. März von 19 bis 22 Uhr ein öffentlicher Workshop statt.
Die Bevölkerung wird bei dieser Gelegenheit aus erster Hand über die Ziele der Arealentwicklung und den geplanten Ablauf der Überarbeitung des Siedlungsleitbilds informiert. In einem ersten Teil mit der generellen Entwicklungsstrategie der Gemeinde in den nächsten 15 Jahren: «Reflektieren Sie mit uns die bisherige Gemeindeentwicklung. Wo waren wir erfolgreich, wo gab es Fehlentwicklungen? Wche Potenziale haben wir und welche Schwerpunkte sollen bei der künftigen Entwicklung gelten. Wie können wir ein qualitatives Wachstum weiterhin sicherstellen?» fordert die Gemeinde in ihrer Mitteilung die Bevölkerung auf.
Im Rahmen des Workshops haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie erste Erwartungen, Anliegen und Ideen einzubringen. Auf dem Areal mit einer Grösse von 42 315 Quadratmeter – welches bis ins Dorfzentrum ragt – sind heute Bauten, Anlagen und Nutzungen für Dienstleistungs-, Gewerbe- und Industriebetriebe zulässig. Diese Nutzung, vor allem im nördlichen Bereich des Areals, entspricht nicht mehr der Entwicklungsstrategie und soll dementsprechend überarbeitet werden. Die zentrale Frage dabei lautet, wie die Gemeinde ein qualitatives Wachstum sicherstellen kann. gk
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