Skip to main content Skip to page footer
Seetal | Hochdorf

Südiareal offiziell an Gemeinde übergeben

Ein Moment mit Symbolkraft: Mit dem Auslaufen der Rückmiete per Ende Dezember 2025 ist das Südiareal offiziell in die Verantwortung der Gemeinde Hochdorf übergegangen. Eine Fahne auf einem der höchsten Gebäude markiert diesen Übergang.  

Nachdem die Gemeinde Hochdorf das Areal Ende 2021 von der damaligen Hochdorf-Gruppe erworben hatte, wurde es in den vergangenen vier Jahren im Rahmen einer Rückmiete weiterhin durch die Hochdorf Swiss Nutrition AG genutzt. Diese Phase war geprägt von Übergang, Verantwortung und einem sorgfältigen Umgang mit einer Produktionsstätte, welche die Geschichte Hochdorfs über Jahrzehnte mitgeschrieben hat.

Der Rückmietvertrag lief per Ende Dezember 2025 regulär aus. Damit endete eine wichtige Etappe, die den geordneten Übergang vom industriell genutzten Areal hin zu einer neuen Zukunft ermöglicht hat. Zum Abschluss dieser Phase sorgten die am Standort verbliebenen Mitarbeitenden für eine besondere Geste: Frühmorgens hissten Marcel Müller und Sepp Wüest auf der ehemaligen Mischerei, die zu einem Wohn-Hochhaus ausgebaut werden soll, eine Gemeinde Hochdorf-Fahne – als sichtbares Zeichen der offiziellen Arealübergabe an die Gemeinde. Dass Marcel Müller auch künftig für den Unterhalt des Areals im Einsatz steht, ist für die Gemeinde ein Glücksfall. Müller und der eigentlich bereits pensionierte Sepp Wüest sowie die restlichen verbliebenen Mitarbeiter begleiteten die Übergabe mit grosser Verbundenheit. Ihr Engagement für den Betrieb, das Areal und damit die Region war bis zuletzt spürbar. Entsprechend wurde das Südiareal in sehr gutem Zustand übergeben und ist bereit für die nächste Phase.

«Wir sind sehr dankbar für die reibungslose Übergabe und sprechen dem gesamten Team um Werkleiter Reto Reinli unseren Dank für das grosse Engagement und die verlässliche Zusammenarbeit aus», wird Reto Anderhub, Gemeinderat und Projektleiter Entwicklung Südiareal, in einer Medienmitteilung zitiert. «Ein wenig Wehmut über das Ende einer über 130-jährigen Tradition war heute nochmals spürbar. Gleichzeitig bringt das neue Jahr neue Chancen. Darauf freuen wir uns.» (pd)


Kommentieren & mitreden

Sie wollen diesen Artikel kommentieren? Kommentieren Sie sachlich, respektvoll. Wir freuen uns.

Hier registrieren und vollen Zugang erhalten

Sie haben bereits ein Konto ?

Zur Anmeldung

Das könnte dich auch interessieren